Orthodoxe Bestattung

Eine christlich-orthodoxe Bestattung gliedert sich in folgende drei Abschnitte, die Heilige Messe, die Verabschiedung und der Gang zum Grab.
Bei den verschiedenen christlich-orthodoxen Kirchen ist eine Feuerbestattung nicht erlaubt, denn eine Verbrennung macht die Auferstehung unmöglich.

Da Gott den menschlichen Körper aus der Erde erschaffen hat, soll dieser auch wieder vollständig zur Erde zurückkehren, wenn die Seele diesen verlässt. 
Von Bedeutung ist ebenfalls die Ausrichtung des Grabes, die Blickrichtung des Toten soll nach Osten ausgerichtet sein. 
Auf Musik wird meistens verzichtet. Die Trauergäste halten eine brennende Kerze während der Aussegnung in der linken Hand. Der Priester vollzieht die Absolutionsgebete am offenen Sarg. Bei der orthodoxen Aussegnung wird Weihrauch verwendet. 
Nach orthodoxer Tradition sind weitere Gedenkgottesdienste für den Verstorbenen abzuhalten, etwa am 40. Tag nach dem Ableben.

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